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Trotz Handgelenksverletzung: Patrick Reed bestätigt Start beim Saisonfinale in Dubai

Patrick Reed führt das Race to Dubai an und hat seinen Start beim Saisonfinale in Dubai bestätigt. Rory McIlroy liegt rund 300 Punkte zurück.

Patrick Reed wird beim Saisonfinale der DP World Tour antreten. Wie GolfMagic am 1. Oktober berichtet, hat der Amerikaner seine Teilnahme an der DP World Tour Championship auf dem Earth Course der Jumeirah Golf Estates bestätigt. Das ist ein wichtiges Signal für das Race to Dubai: Ende September musste Reed bei der BMW PGA Championship in Wentworth wegen einer Verletzung am linken Handgelenk aufgeben. Danach war offen, wie er die entscheidenden Wochen bestreiten kann. Die Alfred Dunhill Links Championship in Schottland, die in dieser Woche läuft, lässt er aus.

Verletzung in Wentworth, Pause in Schottland

Laut GolfMagic hatte Reed in der zweiten Runde der BMW PGA Championship sichtbar mit Problemen zu kämpfen und zog sich am zehnten Loch aus dem Turnier zurück. Die Absage für die Dunhill Links (1. bis 4. Oktober) begründete GolfMagic damit, dass sich Reed noch nicht ausreichend erholt habe. Über diese Absage hatten wir bereits berichtet. Neu ist jetzt, dass Reed beim Finale in Dubai antreten will. Laut GolfMagic ist es sein achter Start bei der DP World Tour Championship.

Zur Bedeutung des Turnierorts sagte Reed laut GolfMagic: „In Dubai hat die Saison für mich so richtig angefangen. Es wäre ziemlich cool, sie dort mit der Harry-Vardon-Trophäe zu beenden.“ Dort gewann er im Januar die Hero Dubai Desert Classic mit vier Schlägen Vorsprung. Im Februar folgte der Sieg beim Qatar Masters mit zwei Schlägen Vorsprung. Seit Februar führt Reed das Race to Dubai an, also seit mehr als sieben Monaten.

Reed gegen McIlroy: Rund 300 Punkte Abstand

Der Vorsprung ist zuletzt kleiner geworden. Laut GolfMagic (Stand 27. September) hat Reed 3.423,62 Punkte und Rory McIlroy 3.115,86 Punkte. Damit führt Reed mit 307,76 Punkten. Großen Anteil daran hatte McIlroys zweiter Platz in Wentworth: Dadurch stieg sein Punktestand nach Angaben von GolfMagic von rund 2.583 auf 3.115,86 Punkte.

Für McIlroy geht es um einen Rekord. Mit einem achten Gewinn der Jahreswertung würde er laut GolfMagic mit Colin Montgomerie gleichziehen, der acht Titel in der Order of Merit gewonnen hat. Reed will das verhindern. Über das Duell mit dem Nordiren sagte er laut GolfMagic: „Jedes Mal, wenn ich gegen Rory spielen darf, macht es Spaß, denn das bedeutet, dass man großartiges Golf spielen kann.“

Der Weg zum Finale

McIlroy hat seinen Spielplan bereits festgelegt. Laut GolfMagic spielt er zuerst die DP World India Championship (15. bis 18. Oktober). Danach folgt die Aldar Abu Dhabi Championship vom 5. bis 8. November auf Yas Links, mit der die Play-offs beginnen. In der Woche darauf steht das Finale in Dubai an. In Abu Dhabi wurde McIlroy schon viermal Zweiter. „Natürlich würde ich gerne einen Schritt weiter gehen“, sagte er laut GolfMagic.

Ob Reed auch in Indien oder Abu Dhabi spielt, geht aus den bisherigen Berichten nicht hervor. Neben Reed und McIlroy gehören laut GolfMagic Eugenio Chacarra, US-PGA-Champion Aaron Rai und Open-Sieger Ryan Fox zu den fünf Besten im Race to Dubai. Den Titel machen aber vor allem Reed und McIlroy unter sich aus. Weil Reed in Dubai antritt, ist klar: Die Entscheidung fällt auf dem Platz, nicht durch einen verletzungsbedingten Ausfall des Spitzenreiters.

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Originalquelle: www.golfpost.de →