
16 Jahre nach dem Original legt Foresight Sports den GC2 neu auf: zwei Kameras, Farbdisplay, 1.699 US-Dollar – der günstigste Einstieg in die Marke.
Foresight Sports hat am 1. Oktober 2026 einen neuen GC2-Launch-Monitor vorgestellt. Das ursprüngliche Modell war laut dem US-Portal Amateurgolf.com im Jahr 2010 erschienen. Der neue GC2 misst die Ballflugdaten mit zwei Hochgeschwindigkeitskameras und kostet 1.699 US-Dollar. Damit ist er laut Hersteller das günstigste Gerät im Sortiment. Laut Pressemitteilung von Foresight kann man das Gerät bereits vorbestellen, ausgeliefert wird es zwischen dem 9. und 15. Oktober. Im Herbst verlagern viele Golferinnen und Golfer im deutschsprachigen Raum ihr Training in Indoor-Anlagen und Golfhallen.
Zwei Kameras statt Radar
Foresight setzt beim neuen GC2 auf ein Kamerasystem statt auf Radartechnik. Zwei Hochgeschwindigkeitskameras fotografieren den Ball im Treffmoment. Nach Angaben des Herstellers werden die Daten dadurch gemessen und nicht nur geschätzt. Foresight nennt 13 Werte zum Ballflug, darunter Carry-Distanz, Ballgeschwindigkeit, Abflugwinkel, Spinraten, Landewinkel und Flugzeit. Laut Amateurgolf.com werden acht dieser Werte direkt gemessen: Ballgeschwindigkeit, Abflugwinkel, Abflugrichtung, Gesamtspin, Backspin, Sidespin, Spinachse und Carry-Distanz.
Schlägerdaten liefert der GC2 nicht. Wie Golf Monthly berichtet, fehlen sie, um den Preis niedrig zu halten. Das Gerät misst weder Schlägerkopfgeschwindigkeit noch Schwungbahn, Schlagflächenstellung oder Eintreffwinkel. Beide Kameras sind auf die Ballmessung ausgelegt. Foresight verzichtet bewusst darauf, Schlägerwerte aus dem Ballverhalten hochzurechnen.
Farbdisplay, Akku und Anschlüsse
Das kompakte Gerät ist laut Foresight für drinnen und draußen gedacht und lässt sich über Bluetooth, WLAN, Ethernet oder USB-C verbinden. Laut Amateurgolf.com hat der GC2 als erstes Foresight-Gerät ein Farbdisplay. Es ist kein Touchscreen, soll aber auch bei Sonnenlicht gut lesbar sein. Der Akku hält demnach vier bis sechs Stunden. Im Karton liegen das Gerät, ein Netzkabel, ein Ausrichtungsstab und eine Tragetasche ist nicht dabei.
Der GC2 funktioniert allein oder als Teil der „SIM IN A BOX"-Pakete von Foresight. Käuferinnen und Käufer können die Software Foresight+ 30 Tage lang kostenlos testen. Danach kostet sie laut Amateurgolf.com ein Jahresabo. Die Silber-Stufe für 199 US-Dollar enthält Datenspeicherung und Auswertung, die Gold-Stufe für 599 US-Dollar zusätzlich Video und die Anbindung an Drittanbieter. Für virtuelle Plätze gibt es den „Course Pass" mit 35 Plätzen für 295 US-Dollar und den „Course Pass Pro" mit mehr als 110 Plätzen für 595 US-Dollar.
Einordnung im Foresight-Sortiment
Mit dem GC2 wird der Einstieg in die Marke deutlich günstiger. Laut Golf Monthly kostete das bisher günstigste Modell, der GC3 mit drei Kameras, ab 6.999 US-Dollar. Der GCQuad kostet ab 15.999 US-Dollar, der QuadMAX 19.999 US-Dollar. Wie MyGolfSpy berichtet, ist der GC2 das erste neue Launch-Monitor-Modell von Foresight seit fast drei Jahren.
Jeff Foster, Präsident von Revelyst Golf Technology, erklärt den Schritt in der Pressemitteilung so: „Wir wollen Hürden abbauen, die Golfer davon abhalten, den Foresight-Unterschied zu erleben, und stattdessen allen Spielern und Trainern Zugang zu genauen, verlässlichen Daten geben, die ihr Spiel verbessern." Tim Tiel, Director of Marketing Operations, sagte laut Golf Monthly: „Der GC2 bringt diese Daten zu jedem Golfer, damit er mit Selbstvertrauen trainieren kann."
Laut Amateurgolf.com setzt Foresight darauf, dass es genug Golfer gibt, die lieber weniger Werte haben, denen sie voll vertrauen können, als eine längere Liste mit Schätzwerten. Für Hobbygolfer in der DACH-Region, die im Winter regelmäßig in der Halle oder im eigenen Simulator trainieren, ist das neue Gerät eine Alternative zu den teureren Profi-Modellen.
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